Meine Story als Mind-Crafter

Angetrieben durch Selbstreflexion, zähem Training und Stoizismus.

Mind-Craft als Lebenseinstellung

Vor einigen Jahren, als sich die ziel- und antriebslose Lebenshaltung meiner selbst im Spiegel widerspiegelte, war mir keineswegs bewusst, wie notwendig es ist, sich absichtlich in unbehagliches Trainings zu stürzen, um eine bessere Version meiner selbst zu werden. Doch bevor ich mit dem regelmässigen Ausbruch aus der Komfortzone beginnen konnte, musste ich mittels intensiver Selbstreflexion für mich definieren, weshalb ich dies will und wohin es mich führen soll. Das konsequente Praktizieren dieser unbehaglichen Routine ist ohne einen aufrichtigen und tiefgründigen Anreiz nutzlos. Für mich habe ich gelernt, dass ich mich nur dann entfalten werde, wenn ich im Einklang mit meinen Stärken und Schwächen, meiner guten und schlechten Charakteristiken bin. Um dies zu bewerkstelligen, hatte ich tief in mich zu blicken und mich mir selbst zu stellen.

Dieses psychisch und physisch anspruchsvolle Training ist besonders dann entmutigend, wenn man keinen Rückhalt findet und man sich in dieser Dunkelheit allein gelassen fühlt, da nur wenige diesen steinernen Weg der Selbstentwicklung wählen. Mind-Craft wurde als mein individuelles Lebensziel gegründet, um jene Menschen zu unterstützen, die ihre mentale Stärke entwickeln und ihre Grenzen überschreiten wollen, aber diese Veränderungen nicht allein herbeiführen können. Mind-Craft ist der Aufzug für diejenigen, die auf eine höhere Ebene als der Durchschnittsmensch aufsteigen wollen. Mind-Craft ist der Ausdruck einer kraftvollen Lebenseinstellung und der Suche nach dem individuellen Potenzial.

Heute ist das Streben nach meiner besten Version ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens und hilft mir, in meinen vielfältigen Rollen im Leben vollkommener zu agieren. Das freiwillige Unbehagen ist mein täglicher Antrieb, heute besser zu sein als ich es gestern war und meinen Zielen Schritt für Schritt näher zu kommen. Ich höre oft von Mitmenschen, dass ich “verrückt sei”, da ich freiwillig aus der Komfortzone ausbreche und mich bewusst nach meinen Limits orientiere. Doch vielleicht braucht es auf diesem Weg etwas Verrücktheit und/oder Wahnsinn?

Der Einfluss der stoischen Lehre

Als ich mich vor Jahren in meiner womöglich schlechtesten Version erkannte und mich entschloss, mein Leben drastisch zu verbessern, stürzte ich mich in die lebensphilosophische Literatur. Besonders mit dem Stoizismus konnte ich mich identifizieren.

Die stoische Lehre hat ihre Wurzeln im antiken Griechenland, ca. 300 v. Chr. und hat sich über die Jahrhunderte entfaltet. Womöglich ist die stoische Offenheit zur Veränderung der wesentliche Grund für diese Langlebigkeit. Obwohl sich die Praktiken des Stoizismus stets im Wandel befinden, sind die Grundgedanken seiner Lehren die gleichen: Die Eudämonie.

Unter Eudämonie definieren die antiken Griechen einen guten (Eu) inneren Geist (Dämon), was sich in “ein Leben im Einklang mit der Natur” oder auch “Glück” übersetzen lässt. Dabei wird unter Glück ein stabiles, seelisches Wohlbefinden verstanden. Diese Glückseligkeit lässt sich gemäss den Stoikern nur von denen erreichen, die tugendhaft leben. Ein tugendhaftes Leben bedeutet, in Harmonie oder Einklang mit der Natur und sich selbst zu leben – oder wie es im Stoizismus definiert wird: “Leben mit Arete”. Dabei werden im Stoizismus vier Kardinaltugenden unterschieden: Mut, Weisheit, Disziplin und Gerechtigkeit.

“Arete” beschreibt eine Tugend, welche die beste Version unserer selbst, unser maximales Potenzial darstellt. Dabei wird sich darauf fokussiert, diese Kluft zwischen unserer bestmöglichen und der aktuellen, tatsächlichen Version zu schliessen. Es sollen toxische Emotionen wie Angst, Eifersucht, Reue, Zweifel, Hass, etc. beseitigt und stattdessen der Fokus auf die wesentlichen Dinge des Lebens, innere Ruhe, Selbstvertrauen, Achtsamkeit, Selbstverantwortung, etc. gelegt werden.

Stoizismus wird auch als “Kriegerphilosophie” gesehen, da es ohne praktisches Training nicht erlernt werden kann. Neben unzähligen Übungen ist das “Freiwillige Unbehagen” eine der weitverbreiteten und wirksamsten. Bereits die antiken Griechen haben also erkannt, wie wichtig die Flucht aus der Komfortzone für unsere Selbstentwicklung ist.

Stoizismus bringt Gleichgewicht in mein Leben. Durch diese Philosophie erkenne ich heute das reibungslose, grundlos glückliche Leben in den schönen und wertvollen, aber vor allem auch in den harten und bitteren Momenten des Lebens. Das Grinding lehrt mich exakt diese Lektion jedes Mal aufs Neue.

Ich bin überzeugt, dass ich Dir helfen kann, Dein maximales Potenzial auszuschöpfen. Das Übertreffen Deiner bisherigen Grenzen öffnet Dir neue Türen und wird Dich auf ein vollkommen neues Level der mentalen Stärke aufsteigen lassen!